Immobilienfonds


Mit Immobilienfonds beteiligen Sie sich anteilig an Haus- und Grundbesitz. Die Stückelung in kleinere Anteile ermöglicht auch Anlegern mit mittleren Einkommen, die sich keine ganze Eigentumswohnung oder ein Haus
kaufen können, den Erwerb von weitgehend geldwertunabhängigem Sachwert.

Immobilienfonds lassen sich in zwei Arten unterteilen:

Offene Fonds
Hier legt die Fondsgesellschaft die Gelder der Anleger in Haus- und Grundbesitz an. Der Fonds kann hier beliebig einkaufen und unbeschränkt Anteilscheine ausgeben. Die Steuervorteile kommen der Gesellschaft zugute, die diese u. a. durch erhöhte Ausschüttungen an den Anleger weitergibt. Offene deutsche Immobilienfonds unterliegen dem Gesetz für Kapitalanlagegesellschaften und haben damit rechtlich den Status von Wertpapieren. Die Gesellschaft ist zum Rückkauf der gezeichneten Anteile verpflichtet, somit ist die Verfügbarkeit der angelegten Gelder zum jeweiligen Kurs des Zertifikates gewährleistet.

Geschlossene Fonds
Hier wird für ein vorher definiertes Bauvorhaben ein Fonds gebildet. Das Fondsvermögen kann daher nicht unbegrenzt vermehrt werden. Der geschlossene Immobilienfonds eignet sich für steuerorientierte Anleger, da hier Abschreibungen und Steuervorteile direkt geltend gemacht Werden können. Der Anleger wird Miteigentümer am Immobilienbesitz und hat somit Erträge oder Verluste aus der Kategorie „Vermietung und Verpachtung".